Januar 2026: Vater werden: Ein Gespräch über Erziehung, Elternzeit und die ersten Schritte

Shownotes

In dieser Folge sprechen Elmar und Philip mit ihrem Gast Michael über die Herausforderungen und Freuden des Vaterseins – von den ersten Vorbereitungen bis zur täglichen Praxis. Michael, der selbst bald Vater wird, teilt seine Gedanken, Ängste und Erwartungen, während Elmar und Philip aus ihren eigenen Erfahrungen berichten.

Ein zentrales Thema der Folge ist der Wandel der Rollenbilder in der Erziehung. Während Elmar und Philip in traditionellen Familienstrukturen aufgewachsen sind, in denen der Vater oft nur am Wochenende präsent war, streben sie heute nach einer aktiveren und gleichberechtigteren Rolle. Philip betont, wie wichtig es ist, trotz klassischer Rollenverteilung als Vater präsent zu sein – sei es durch gemeinsame Zeit beim Kochen (wie das gemeinsame Schnitzelbraten mit der Tochter) oder durch Gespräche während der Fahrten zu Hobbys. Elmar ergänzt, dass es heute weniger um das Durchsetzen der eigenen Vorstellungen geht, sondern darum, die Interessen der Kinder zu fördern – selbst wenn das bedeutet, stundenlang im Auto zu sitzen, um sie zu unterstützen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung auf die Elternschaft. Michael erzählt von den ersten praktischen Überlegungen wie der Einrichtung des Kinderzimmers und der Suche nach einer Hebamme. Elmar und Philip geben wertvolle Tipps, etwa wie man mit den zahlreichen Informationen und Ratschlägen umgeht, die auf werdende Eltern einprasseln – und warum es mal okay sein kann, das Kind einfach auf den Boden zu legen und kurz durchzuatmen. Besonders betont wird die Elternzeit als wertvolle Möglichkeit, Zeit mit dem Kind zu verbringen und es in den ersten Lebensmonaten zu begleiten. Philip rät Michael, diese Chance zu nutzen, da sie eine einzigartige und prägende Erfahrung ist.

Die Folge endet mit einem Blick auf die Herausforderungen der Erziehung, von der Namensfindung über den Umgang mit Wut und Frustration bis hin zur Frage, wie viel Freiheit Kinder brauchen – und wann Grenzen notwendig sind. Einig sind sich alle drei, dass Gewalt in der Erziehung keinen Platz hat, aber auch, dass es wichtig ist, Kinder an Konsequenzen heranzuführen.

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