Oktober 2025: Urlaub, Kino und KI - Zurück aus der Sommerpause
Shownotes
Themen dieser Folge:
- Urlaubserlebnisse: Hamburg und Kinowoche
- Reisen mit Kindern (Zug vs. Auto)
- Mehrsprachigkeit und Originalfassungen
- KI in der Softwareentwicklung
- Sprachenlernen mit Apps
- Ausblick auf Staffel 2
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Elmar: Hallo Philipp.
Philip: Hallo Elmar.
Elmar: Sag mal, warst du letztens beim plastischen Schuhen?
Philip: Nicht, dass ich wüsste. Sollte ich das wissen?
Elmar: Du sitzt so plastisch vor mir heute.
Philip: Ah, das ist natürlich richtig. Wir haben heute eine besondere Situation.
Philip: Wir nehmen zum allerersten Mal im selben Raum auf und sind mal sehr gespannt,
Philip: wie das vor allem von der Technik funktioniert.
Philip: Aber bisher hält das Setup. Wir sind ja auch erst ein paar Sekunden drinnen.
Elmar: Ich konnte auch bei dem wunderbaren Eingangswitz die Gesichtsentgleisung direkt
Elmar: sehen. Aber so stark war es ja nicht.
Philip: Ja, sonst haben wir immer eine Latenz drin. Allee, Quatsch. Eigentlich kein Problem.
Philip: Aber ja, also ich finde es klasse, dass das heute mal klappt,
Philip: dass wir uns hier gemeinsam an einem Ort versammelt haben.
Philip: Versammelt hört sich so viel an. Nein, wir sind immer noch nur zu zweit.
Philip: Aber auch das vielleicht schon mal als Vorausblick.
Philip: Wir haben uns überlegt, ob wir als nächstes Mal Gäste einladen und haben da
Philip: noch keinen Termin gefunden. Aber ihr könnt euch schon mal drauf freuen.
Elmar: Und damit sind wir auch zurück aus der Sommerpause. Die letzten drei Male war
Elmar: ja ein Special und jetzt nehmen wir auch wieder auf.
Elmar: Aber bevor wir zu Themen kommen, die übliche Frage, Philipp,
Elmar: was gibt es denn bei dir Schönes?
Philip: Also bei mir gibt es auf jeden Fall Schönes, dass ich Besuch habe.
Philip: Du bist nämlich hier, also wir nehmen bei mir auf. Nee, finde ich eine klasse Sache.
Philip: Aber ich habe mir natürlich auch sonst überlegt, was gibt es Schönes.
Philip: Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Philip: Bei uns war ja gerade Ferien sind zu Ende, Schulbeginn.
Philip: Und meine Tochter ist wieder in einen zusätzlichen Kurs gelandet,
Philip: der für ein paar Schüler angeboten wird, wo sie sich mit Sachen außerhalb des
Philip: Lehrplans beschäftigen darf. Da ist unter anderem Altgriechisch dabei.
Philip: Ist jetzt nichts, womit ich als erstes was anfangen würde, aber ich finde es
Philip: faszinierend, dass das gemacht wird und dass sie die Chance da hat,
Philip: neben den Sachen, die so typischerweise in der Schule gelernt werden,
Philip: einfach noch ein bisschen mehr zu machen.
Philip: Finde ich richtig toll. Was gibt es bei dir Schönes?
Elmar: Etwas sehr ähnliches. Meine Tochter ist ja jetzt in die nächste höhere Schule
Elmar: gekommen und da war jetzt der Anfang.
Elmar: Sie ist sehr gut reingekommen. Wir hatten auch schon ein erstes Begrüßungsfest an der Schule.
Elmar: Sprich, wir haben die anderen Eltern auch schon kennengelernt.
Elmar: Wir haben die Lehrer kennengelernt.
Elmar: Es war ein Schulstart, an dem ich mir echt gedacht habe, ich bin a.
Elmar: So früh in die Schule und b. am falschen Ort.
Philip: Und das heißt, du hast Jens noch nicht wieder getroffen?
Philip: Ich war, also, das ist eine unfaire Frage.
Elmar: Ich weiß, dass die Tochter von Jens in der Nachbarklasse ist, aber Jens war nicht da.
Philip: Okay, dann immerhin ist der erste Tag mit dem kleinen Fest schon mal ganz gut
Philip: über die Bühne gegangen,
Elmar: Würde ich behaupten. Das ist richtig, das ist richtig und die Kleine ist noch
Elmar: immer sehr motiviert, was ich super finde.
Elmar: So, was wollten wir denn heute machen? Wir wollten heute einfach mal quasi frei
Elmar: von der Leber sprechen, mal über Dinge einfach so sprechen. Vielleicht auch
Elmar: einen kleinen Ausblick über Themen, die wir in dieser Season,
Elmar: in der zweiten Season machen wollen.
Elmar: Philipp, hast du schon etwas oder soll ich anfangen?
Philip: Nee, ich hätte auf jeden Fall schon etwas. Und zwar hatten wir ja vor unserem
Philip: ganzen Special-Thema über Urlaub gesprochen.
Philip: Also auch Urlaub mit Kindern. Wie sollte man das denn planen und was sollte man denn machen?
Philip: Und ich habe zumindest ein Thema mitgenommen, was wir nämlich im Urlaub gemacht
Philip: haben, wo ich einfach sagen muss, ja, pure Begeisterung.
Philip: Also wir sind in Hamburg gewesen.
Philip: Ich selber bin in den letzten Jahren ein paar Mal in Hamburg gewesen.
Philip: Das war eigentlich anfänglich immer mit Arbeit verbunden und ich habe meistens
Philip: Hotels, Flughafen, Bahnhof und Co. gesehen.
Philip: Das hat sich aber jetzt verändert. Also ein paar Mal in Hamburg einfach privat
Philip: gewesen, sind wir ja beide auch schon zusammen gewesen.
Philip: Aber in unserem letzten Urlaub haben wir uns gesagt, na komm,
Philip: wir setzen uns in den Zug, fahren nach Hamburg, sind ein paar Stunden unterwegs
Philip: und haben uns so Sachen vorgenommen.
Philip: Ich nenne es mal die Klassiker, eine Hafenrundfahrt machen, irgendwie um die
Philip: Alster herumlaufen und so weiter und so fort.
Philip: Aber das, was die Kinder wirklich am allermeisten begeistert hat,
Philip: ist das Miniatur Wunderland gewesen.
Philip: Das wird jetzt wahrscheinlich für ganz viele nichts Neues sein,
Philip: im Sinne von, das ist echt toll.
Philip: Ich kannte das Miniatur Wunderland aus unglaublich vielen Erzählungen von meinem
Philip: Vater, der selber Modelleisenbahner ist und deswegen das Miniatur Wunderland schon so lange kennt.
Philip: Aber ich bin selber nie dort gewesen und naja, wir haben uns so vorgenommen,
Philip: zwei, drei Stunden sollten wir da schon drin haben.
Philip: Wir sind nach über fünf Stunden dort raus und haben immer noch nicht alles gesehen
Philip: und also das hellauf begeistert.
Philip: Und ich kann nur empfehlen, zwei Dinge, nehmt eine gescheite Kamera mit,
Philip: das ist die erste Empfehlung und wenn ihr nicht gerade unbedingt mit Kindern unterwegs seid,
Philip: geht spät abends, weil dann ist es erstens nicht mehr so voll und das Miniaturwunderland
Philip: hat unglaublich lange geöffnet.
Philip: Also für diejenigen, die da gescheite Aufnahmen machen wollen von Modelleisenbahnen,
Philip: Rennautos und sonst irgendwie, nutzt da die Zeit einfach spät.
Philip: Aber auch Kinder, also nicht nur die ganzen Knöpfe, die gedrückt werden können
Philip: und dann irgendwelche Bewegungen in der Landschaft da passieren,
Philip: sondern es ist einfach ein faszinierendes Erlebnis, kann ich nur empfehlen.
Philip: Da sind schon viele, viele Stunden einfach drauf genutzt worden.
Philip: Und was wir dann noch gemacht haben als Kontrastprogramm, wir sind ans Wattenmeer.
Philip: Muss man, wenn man in Hamburg ist, immer mit einrechnen. Das ist nicht gerade
Philip: fünf Minuten entfernt, sondern das sind immer noch, ich glaube,
Philip: 80 Kilometer bis zur See. Also so richtig Meer.
Philip: Und dann ans Wattenmeer haben wir eine Wattwanderung gemacht.
Philip: Das fühlt sich erst mal komisch an, wenn man es sich gewöhnt ist,
Philip: gerade als Erwachsene mit nackten Füßen in den matschigen Sand rumzulaufen.
Philip: Aber auch das war ein Erlebnis. natürlich das ein oder andere Getier gesehen
Philip: und mal geguckt, was im Sand so noch lebt.
Philip: Aber ja, also das war unser Kontrastprogramm. Einerseits Militur Wunderland
Philip: und Technik pur und andererseits Natur pur im Wattenmeer.
Philip: Ja, kann ich einfach nur mitgeben, als mach das auch mal.
Elmar: Das ist ja spannend. Wir haben witzigerweise etwas ähnliches gemacht und das jetzt unabgesprochen.
Elmar: Wir waren ja in Straubing bei Blue Bricks. Ich weiß nicht, ob Blue Bricks bekannt ist.
Philip: Also mir auf jeden Fall und allen, die Lego begeistert sind,
Philip: sollte das auch ein Begriff sein.
Elmar: Klemmbaustein begeistert. Ja, okay.
Philip: Ich muss da zum Glück nicht so darauf achten, wie das Markensprech ist.
Philip: Aber ja, natürlich Klemmbaustein.
Elmar: Und die haben dort ein Werk, so wie ich es verstanden habe zumindest.
Elmar: Und an diesem Werk ist so, ja, ich würde jetzt nicht von Jürgens Park sagen, weil Park ist zu viel.
Elmar: Es ist ein riesiges Haus, wo sie einige Attraktionen von Kindern haben.
Elmar: Wir waren an einem Teilpunkt dort, wo nichts los war.
Elmar: Das heißt, die Kleine konnte diese VR-Ride machen mit allen durch, die da sind.
Elmar: Aber die hatten auch eine sehr große Anlage für Eisenbahnen.
Elmar: Was ich nicht wusste, die verkaufen auch sehr viele Eisenbahnen.
Elmar: Ja, gedöns, sage ich jetzt mal.
Elmar: Und was der Kleinen sehr stark gefallen hat, war dann ein Aufbau, wo es um den Westen ging.
Elmar: Weil da waren auch sehr viele Pferde dabei, weil immer irgendwer in den Berg
Elmar: hoch oder nach unten geritten oder sonst irgendwo geritten ist.
Elmar: Da war sie hellauf begeistert. Was waren denn bei euch in Hamburg die Themen,
Elmar: die dort nachgebaut wurden?
Philip: Also in dem Miniaturwunderland gibt es wirklich alles. Das hat ja,
Philip: wahrscheinlich ist es historisch jetzt nicht ganz korrekt, aber das hat ja vor
Philip: allem mit so Stadtszenen und sowas früher mal angefangen. Aber heute ist wirklich alles dabei.
Philip: Von Nordmeer, also Eis im Sinne von Arktis über Atacama-Wüste.
Philip: Jetzt das nächste, was entstehen soll, ist irgendwie durchaus Dschungelgebiet,
Philip: wenn ich das noch richtig im Sinn habe.
Philip: Aber auch Rio de Janeiro, Venedig, Monaco sind dabei.
Philip: Also da ist wirklich alles. Und ja, an der einen oder anderen Stelle findest
Philip: du auch ziemlich viele Pferde.
Philip: Mich hat am allermeisten begeistert allerdings eher die Schweiz,
Philip: wie sie da Berge und Heißluftballons und große Brücken und Tunnel und sonst was realisiert hat.
Philip: Also sehr faszinierend. Und ich finde es sehr schön, dass die Züge da auch nicht
Philip: immer nur in dem einen Panorama rumfahren, sondern auch von einem Panorama zum anderen.
Philip: Wobei das wahrscheinlich den einen oder anderen Enthusiasten dann, denen fällt dann auf.
Philip: Da fährt aber nie so ein Zug lang und vor allem nicht in der Spurweite.
Philip: Davon habe ich keine Ahnung, aber das hat dem keinen Abbruch getan,
Philip: dass es uns sehr gut gefallen hat.
Elmar: In Straubing geht das ja sogar so weit, dass man eine Landschaft hat,
Elmar: in der Dinosaurier sind.
Elmar: Aber das geht dann in Hamburg nicht so weit, dass Fantasy-Dinge dargestellt werden.
Philip: Da bin ich jetzt gespannt, was es an Kommentaren gibt, weil bestimmt gibt es
Philip: irgendwo Dinosaurier und ich habe sie nur nicht gesehen.
Philip: Spätestens sind irgendwo welche vergraden, also die krauchen zumindest von denen.
Philip: Aber das wäre echt interessant.
Philip: Irgendwo gibt es garantiert Dinosaurier und mir ist es noch nicht aufgefallen.
Elmar: Was mir da aber aufgefallen ist, gerade eben in der Diskussion,
Elmar: ich habe ja persönlich immer noch den Traum, irgendwann mal nach Japan zu fahren mit dem Zug.
Elmar: Das ist quasi von uns aus Deutschland dann über den Orient Express bis hin zur
Elmar: Küste, dann den Boot übersetzen und dann mit dem Shanseng oder wie auch immer
Elmar: er heißt dann eben nach Tokio.
Elmar: So, und wenn man sich ja mal anschaut in Filmen, also Morte im Orient Express oder wie auch immer,
Elmar: das handelt ja immer in einem Bereich, der, wie soll man sagen,
Elmar: vom Klima her einigermaßen neutral bis kalt ist.
Elmar: Kennst du irgendwo eine Darstellung von einem Dschungel und einem Zug?
Elmar: Weil das habe ich mir noch nie davor Gedanken gemacht, dass man da auch einen
Elmar: Zug braucht und das muss ja anders sein als im Orient Express,
Elmar: wo du eine Heizung zum Beispiel brauchst.
Philip: Also eine filmische Darstellung wäre mir jetzt nichts bekannt.
Philip: Allerdings sind wir vor zwei Jahren oder drei Jahren ja in Südostasien gewesen
Philip: und sind da auch im Zug gefahren.
Philip: Wir haben uns extra rausgesucht, wo gibt es denn dort eine interessante Zugverbindung.
Philip: Also das Klima dort ist feucht warm, wo wir unterwegs waren.
Philip: Und ja, Heizung interessiert da kein Mensch.
Philip: Klimaanlage ist aber überlebensnotwendig. Das war so, ich sag mal,
Philip: vom Niveau her unsere ECs auf der Art, also nicht IC, sondern EC.
Philip: Das war perfekt. Also kalt war da nichts, sondern es war, also doch,
Philip: die Klimaanlagen, die waren drauf richtig kalt eingestellt.
Philip: Aber das war eigentlich ein schönes Erlebnis, wobei mich Japan andererseits
Philip: auch reizen würde, weil da würde es mit den Zügen natürlich auch richtig schnell gehen.
Philip: Der Zug damals war eher so, ja, also ich sag mal 120, 150 war überhaupt kein
Philip: Thema, aber es war jetzt nicht 300 plus.
Philip: Mal gucken, was man da denn noch erleben kann. Aber ja, es war jetzt auch nicht Dschungel.
Philip: Ich meine, die Zeit des Dschungels in dem Sinne unberührte Landschaft,
Philip: das ist sowieso lange vorbei. Aber ja, also da war Hitze.
Elmar: Wenn es unberuhigte Landschaft wäre, würde auch keinen Zug drauf ansehen.
Philip: Das ist wohl richtig.
Elmar: Das heißt, du warst schon mit den Kindern auch einiges unterwegs in Zügen.
Philip: Ja, also Züge ist für uns weiterhin als Möglichkeit, sich fortzubewegen.
Philip: Natürlich, wir wissen, alle beschweren sich über die Deutsche Bahn. Bin ich auch zu Recht.
Philip: Ja, zu Recht. Oftmals zu Recht bin ich auch nicht begeistert.
Philip: Wobei, ich habe lange Zeit eine Bahncard 100 gehabt. Wenn man viel fährt,
Philip: dann ist plötzlich alles gar nicht mehr so schlimm, weil man weiß, was passiert.
Philip: Aber um zu deiner Frage zurückzukommen. Ja, also wir sind mit den Kindern gerne mit dem Zug unterwegs.
Philip: Einerseits, weil du nicht die ganze Zeit sitzen musst. Das ist nun mal etwas,
Philip: was unglaublich nervig für Kinder und übrigens auch für Erwachsene ist und eigentlich nicht gut.
Philip: Und zumindest mal für mich den Teil ist, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind,
Philip: bin ich meistens der Fahrer.
Philip: Das heißt, der ganze Reisezeitraum, der ist halt unglaublich anstrengend für mich.
Philip: Ich fahre auch nicht gerne Auto im Sinne von, ich will nur von A nach B kommen,
Philip: aber ich habe keinen Spaß dabei.
Philip: Ich habe jetzt auch am Zug fahren nicht Spaß, aber dann muss ich halt wenigstens
Philip: mich nicht mit dem Zug beschäftigen, sondern ich habe die Zeit für was anderes.
Philip: Und in der Kombination, Kinder können sich bewegen, es gibt die Möglichkeit,
Philip: ja auch diverse Sachen zu machen.
Philip: Man kann sich mal unterschiedlich hinsetzen, man kann Probleme mit so einem
Philip: Zug irgendwie essen, man macht nicht unbedingt die Pause außerhalb einer Raststätte.
Philip: Also ich finde das super, ist für mich weiterhin die bessere Wahl.
Philip: Und wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, ist auch oftmals Zugfahren
Philip: relativ günstig, zumindest mit Kindern, solange die noch nicht selber zahlen
Philip: müssen. Ich glaube, das bis 14 Jahre.
Philip: Also das ist schon, ja, also gerade die Zeit, wo sie noch richtig klein sind,
Philip: fand ich Zugfahren immer toll und auch jetzt ist es noch eine gute Wahl für uns.
Elmar: Ja, ich fahre ja auch ja mittlerweile einiges Zug, nachdem ich den Job gewechselt
Elmar: habe, bin ich ja schon ziemlich unterwegs.
Elmar: Da fahre ich auch immer Zug, selbst wenn jetzt manchmal auch Flüge in Diskussion
Elmar: sind, lehne ich den Grundsatz ab. Ich persönlich mag einfach Fliegen nicht.
Elmar: Zug fahren, ich habe auch das Glück, dass ich losfahre und ankomme an eine Station,
Elmar: die halt sehr gut angebunden ist.
Elmar: Da ist einfach Zug fahren super. Ich habe mit der Kleinen auch schon manchmal
Elmar: Zug gefahren. Ich glaube, letztes Jahr, als ich die besucht habe,
Elmar: hatte ich ja die Kleine dabei. Da waren wir mit dem Zug hier.
Elmar: Das funktionierte auch sehr, sehr gut. Ich glaube, es gibt nur einen Unterschied zum Thema Auto.
Elmar: Im Auto kann die Kleine noch immer ein Hörspiel oder so hören,
Elmar: auch von der Lautstärke, ohne irgendwas auf den Ohren haben zu müssen,
Elmar: was für sie angenehmer ist.
Elmar: Bzw. sie hat bei uns gar keine Kopfhörer. Haben bei euch die Kinder Kopfhörer?
Elmar: Die kommen von Stöckchen in Steinchen gerade im Augenblick.
Philip: Ja, sie haben Kopfhörer und es ist sowas von notwendig, weil es wird ja nicht
Philip: das gleiche Hörspiel angehört.
Philip: Also bei uns ist genau das Thema, das macht keinen Unterschied,
Philip: ob es Zug oder Auto ist, weil sie müssen Kopfhörer tragen, sonst kommen sie
Philip: sich in die Quere mit dem, was sie hören wollen.
Philip: Es ist schon lange vorbei, dass sie dasselbe hören würden.
Philip: Und dann muss ich ja noch dazu sagen, dass ich dann auch manchmal von dem einen
Philip: oder anderen Hörspiel nicht so begeistert bin und lieber Musik oder gar nichts hören würde.
Philip: Also von daher, ja, kennen wir bei uns, Kopfhörer ist unbedingt notwendig.
Philip: Das geht gar nicht anders.
Philip: Wir hatten mit unserem Großen auch schon einige Diskussionen,
Philip: weil ja, naja, Sachen packen, das kann man später machen und dann sind die Kopfhörer vergessen.
Philip: Ja, und dann heißt es halt, ja, da hast du halt Pech gehabt.
Philip: Auf der Autofahrt ist jetzt halt einfach mal Stille bei dir angesagt. Selber schuld.
Philip: Hat nicht zu Begeisterung geführt, aber zu einem Lerneffekt.
Philip: Meistens ist jetzt der Kopfhörer dabei.
Elmar: Manchmal muss man sich denken, ein Let-Hip.
Philip: Nein, das kann ich da gar nicht einsehen zu dem Thema Let Him und Let Him,
Philip: dann kommen wir vielleicht später nochmal, aber nein,
Philip: also da sind halt auch irgendwo Grenzen und Kinder lernen dazu,
Philip: indem sie auch mal feststellen, wie die Konsequenzen sind, wenn sie Dinge nicht
Philip: gemacht haben oder sich an etwas nicht gehalten haben.
Elmar: Das ist absolut richtig. Bei uns im Auto ist es halt noch so,
Elmar: dass die Kleine die Chance hat, alles zu hören, was sie will.
Elmar: Und nachdem ich mittlerweile immer mein Handy ans Auto dranschließe,
Elmar: ist auch die Auswahl sehr groß geworden.
Elmar: Wir hatten ja früher immer USB-Sticks, wo dann irgendwie die Bibi und Tina von vor fünf Jahren lief.
Elmar: Aber jetzt ist die Auswahl sehr groß. Das heißt, ich habe jetzt im Urlaub relativ
Elmar: viel die drei Fragezeichen Kits gehört.
Elmar: Ich glaube Folge 3 bis 7 oder so. Also ich kann jetzt mittlerweile schon mitsingen, aber das erspare.
Philip: Ich dir nicht zu. Ich wollte gerade sagen, bitte nicht. Also singen müssen wir
Philip: jetzt ja nicht unbedingt.
Elmar: Genau, zurückzukommen auf den Zug, das ist halt bei uns, glaube ich, eher das Problem.
Elmar: Aber das ist das Verschmerzbare. Aber ansonsten kann ich das alles nur unterstreichen,
Elmar: was du gesagt hast. Es ist einfach sehr viel angenehmer.
Philip: Ja, wobei ich schon glaube, dass bei uns beiden die situationsbedingt,
Philip: also wo wir wohnen, es einfach auch ausmacht.
Philip: Wir haben es beiden nicht allzu weit zu einem gescheiten ICE-Bahnhof,
Philip: wo nicht einmal am Tag was ist, sondern alle Stunde mehrere ICEs fahren.
Philip: Das macht, glaube ich, schon einen ganz großen Unterschied, wenn es darum geht,
Philip: allgemein zu reisen mit dem Zug.
Philip: Und trotzdem wünsche ich mir eher die Qualität der Schweizer Bundesbahn.
Philip: Die erlebe ich auch ab und zu mal.
Philip: Die wissen, was pünktlich ist.
Elmar: Das ist richtig. Das ist auch ein ganz großes Thema. Aber nehme Bahn,
Elmar: wir glauben noch immer an dich. Du wirst besser.
Philip: Zumindest haben wir hier die Begeisterung. Wir fahren trotzdem Bahn.
Philip: Wir würden uns natürlich über mehr Qualität freuen.
Philip: Wir wollen jetzt aber auch kein Bahn-Bashing machen. Darum geht es gar nicht. Ich mag die Bahn.
Elmar: Ich mag sie wirklich.
Philip: Also ja, ist auch grundsätzlich eine super Sache, vor allem dieses,
Philip: ich muss mich nicht ums Auto kümmern, aber um zu dem Thema Urlaub zurückzukommen,
Philip: ich habe während der Schulferien der Kinder auch eine Sache gemacht,
Philip: die ich vorher noch nie getan habe.
Philip: Ich bin in Anführungszeichen alleine im Urlaub gefahren, also ganz ohne Familie.
Philip: Das war nur ein verlängertes Wochenende. Da bin ich mit dem Auto unterwegs gewesen.
Philip: Das hatte aber auch vorrangig damit zu tun, dass ich Equipment mitschleppen musste.
Philip: Also da war die Alternative, mit dem Zug zu fahren, wäre da einfach nicht das
Philip: Optimum gewesen, weil ich bin mit Rad unterwegs gewesen, ich bin mit Computer
Philip: zusätzlich unterwegs gewesen und noch ein Löcher,
Philip: denn im Laufe der Ferien sind wir ja auch bei dir gewesen und haben uns da mal kurz zusammengesetzt.
Philip: Also das heißt, ja, ich habe da einfach mal auch die Möglichkeit genutzt,
Philip: zu Hause weg zu sein und nicht nur wegen Arbeit weg zu sein,
Philip: sondern auch ein Stückchen zum eigenen Vergnügen.
Philip: Ist, glaube ich, auch eine wichtige Sache, wobei ich da zugleich schon einwerfen
Philip: möchte, da sollte man nicht sich selber im Sinn haben, sondern auch den Partner
Philip: in der Familie, also meiner Frau die Möglichkeit zu geben, das auch mal zu machen.
Philip: Hatte sie über den Jahreswechsel zuletzt und ist auch gerade wieder in Planung.
Philip: Also bei uns sind die Kinder jetzt auch so langsam so alt, dass man ja nicht
Philip: mehr die ganze Zeit nebendran stehen muss und vor allem nicht zwei braucht, die nebendran stehen.
Philip: Auch das ist einfach mal ein Ausblick zu dem Thema Urlaub oder Freizeit.
Philip: Je nachdem, wie alt die Kinder sind und was man denn alles macht.
Philip: Die Zeit für sich selber, die ist auch unglaublich notwendig und ich hatte jetzt
Philip: mal die Chance genutzt und war da ein paar Tage.
Philip: In dem Fall mit dem Auto unterwegs, das hat dann aber mir etwas mit der Menge
Philip: an Material zu tun und nicht, weil ich da Bock drauf hatte.
Elmar: Ja, das stimmt. Ich glaube, sobald die Alterszahlen zweistellig werden,
Elmar: wird es dann auch einfacher, mal in gewisser Weise loszulassen,
Elmar: beziehungsweise das eine Person zu überlassen, damit es für die Person auch
Elmar: nicht ganz so anstrengend ist.
Philip: Ja, so sehe ich das auch.
Elmar: Ich habe aber noch eine Frage zu Ramburg.
Elmar: Welches Musical habt ihr euch angeschaut?
Philip: Das ist lustig, dass du das fragst, weil das gefühlt jeder gefragt hat.
Philip: Meistens war das die erste Frage, als ich gesagt habe, wir sind in Hamburg gewesen.
Philip: Die Antwort darauf ist gar keins.
Elmar: Was?
Philip: Ja, also ich weiß natürlich, dass dort Musicals laufen, aber wir sind jetzt
Philip: alle nicht Musical begeistert.
Philip: Ich bin mir auch nicht sicher, ob überhaupt schon mal jemand von uns sich,
Philip: also doch, doch. Ich habe schon mal ein Musical gesehen.
Philip: Das liegt aber nicht an dem Musical-Musical-Thema, sondern ich habe das Queen-Musical
Philip: gesehen, als es in Köln ins Programm gekommen ist.
Philip: Was aber schlichtweg daran liegt, dass ich einfach die Band wunderbar finde
Philip: und mich die Musik begeistert und gar nicht so sehr Musical.
Philip: Also wir haben in Hamburg nichts gesehen und es hat keinen von uns gesperrt.
Elmar: Ich bin wirklich entsetzt. Erstens, das Queen-News-Game kommt jetzt wieder nach
Elmar: Stuttgart, soweit ich das gesehen habe.
Philip: Ja, ich bin auch der Meinung nach Stuttgart.
Elmar: Ich sehe nicht viel Werbung, aber das kommt dann doch zu mir.
Elmar: Aber ein Musical ist ja ein Kulturgut und ich glaube, das hätte den Kleinen
Elmar: dann auch gefallen. Es ist teuer wie Sau, okay, aber ich glaube,
Elmar: es hätte den Kleinen auch gefallen.
Elmar: Und ich muss sagen, ich war im Musical schon öfters, vor allem in einem aber.
Elmar: Also es gibt eins, das ich schon mehr als zehnmal gesehen habe.
Philip: Jetzt bin ich gespannt. Rocky Horror Picture Show zählt als Musical?
Elmar: Das zählt als Musical, das ist auch ein Musical.
Philip: Dann bin ich jetzt doch nicht überrascht gewesen.
Elmar: Und ehrlich, das muss man auch öfter sehen. Ich warte jetzt schon darauf,
Elmar: dass die Kleine groß genug ist, das einigermaßen genießen zu können.
Elmar: Ist ja auch thematisch ein bisschen schwierig.
Philip: Ich wollte gerade sagen, das wäre jetzt nicht die Empfehlung für Kinder.
Philip: Aber ja, okay, die Begeisterung kann ich wiederum verstehen.
Philip: Ich habe aber ehrlicherweise null Ahnung, was in Hamburg läuft.
Philip: Wahrscheinlich König der Löwen seit 47 Jahren, aber ich weiß es nicht.
Elmar: Es ist aber schon faszinierend, welchen Schwenk das da Hamburg schon gemacht
Elmar: hat. Also, weil, wie du sagst, wenn man Hamburg erwähnt, dann ist Musical schon
Elmar: so eines der ersten Dinge.
Elmar: Und ich meine, das noch mitzubekommen zu haben, dass so das ganze Jahr mit Cats damals begonnen hat.
Elmar: Und dass das dann so groß geworden ist, dass jetzt so ein Martin-Kennzeichen
Elmar: der Stadt quasi geworden ist.
Philip: Also ja, das ist richtig. Mit Hamburg wird das Thema Musical schon direkt verbunden.
Philip: Auch wenn natürlich in Stuttgart, Köln, ich bin auch der Meinung,
Philip: in Bochum das ein oder andere gibt. Wahrscheinlich tue ich den Beninern jetzt Unrecht.
Philip: Aber ja, also Hamburg ist schon mit dem Thema Musical verbunden.
Philip: Deswegen kam die Frage ja auch von allen möglichen Leuten an uns.
Philip: Aber nein, wir haben kein Musical gesehen und ich habe auch das Gefühl,
Philip: dass sich das so schnell nicht erinnert.
Elmar: Ich bin noch immer entsetzt. beim nächsten Mal, wenn du mich besuchst,
Elmar: ich suche was raus in der Nähe und dann gehen wir mal zu Summer in der Musical.
Philip: Okay, ich weiß ja dann schon, welches es wird.
Elmar: Ja, so oft kommt das nicht, leider.
Philip: Gut, dann machen wir mal einen Abschluss zu dem Thema Urlaub.
Philip: Hast du da noch irgendwas dazu?
Elmar: Oh ja, doch, natürlich. Ich habe noch vier Leute. Ich habe zwei,
Elmar: drei Stunden vorbereitet. Ja, zwei, drei.
Philip: Stunden Urlaub ist ein bisschen Furz.
Elmar: Also wir hatten ja wie immer die Herausforderung. Also es gibt so eine Herausforderung,
Elmar: die man in Deutschland erstmal hat, ist ja, man hat sechs Wochen Sommerferien.
Elmar: Und wenn man mal hochrechnet, sechs Wochen Sommerferien zu zweit abzudecken,
Elmar: ist sehr, sehr schwierig.
Elmar: Das heißt, du wirst immer irgendwo eine Zeit drin haben, wo die Kleine einfach
Elmar: nicht versorgt ist durch irgendwas.
Elmar: Ich gebe auch zu, ich bin aus einer Großstadt raus, da gibt es sehr viele Angebote,
Elmar: finde ich auch super. Zwei Daumen hoch dafür.
Elmar: Aber manchmal funktioniert es halt nicht so ganz, beziehungsweise die Kleine
Elmar: will es halt manchmal auch nicht so ganz annehmen, was es leider auch gibt.
Elmar: Also dann habe ich dieses Jahr gedacht, wir machen was Besonderes.
Elmar: Und wir sind ja vorher unsere Folgen durchgegangen und haben festgestellt,
Elmar: dass das war eines der ersten Themen, die ich jemals angesprochen habe,
Elmar: weil es mir einfach so nahe liegt, nämlich das Thema Kino.
Elmar: Wir haben eine Woche gemacht des Kinos, das heißt, ich bin eine Woche lang mit
Elmar: der Kleinen jeden Tag ins Kino.
Elmar: Das heißt, wir haben uns insgesamt sieben Vorstellungen angeschaut, in sieben Tagen.
Philip: Okay, da bin ich jetzt einerseits gespannt, was alles dabei gewesen ist und
Philip: vor allem aber auch, wie sie es aufgenommen hat. Also sieben Tage Kino hintereinander
Philip: ist ja irgendwie ein Information-Overflow oder nicht?
Elmar: Ja, man darf ja nicht vergessen, das ist ja auch noch zum einen Kinderfilme,
Elmar: zum anderen mehr so Unterhaltungsfilme.
Elmar: Also das ist jetzt nicht etwas, was jetzt den Kopf sehr stark beschäftigt.
Elmar: Also es war kein Point of Interest oder so.
Elmar: Ich kann mir kurz so einen Roundup über die Filme und dann, wir hatten eine
Elmar: Besonderheit drin, erzählen.
Elmar: Der erste Film, den wir gesehen haben, war Elio. Das müsste der neue Pixar-Film sein.
Elmar: Fand ich jetzt nicht so begeisternd, aber war halt da.
Elmar: Dann hatten wir uns Karate Kid Legends angeschaut.
Elmar: Ich muss dazu auch sagen, die kleine ist 10. Wir hatten auch Filme dabei ab
Elmar: 12, aber sie hat das soweit geschafft und ich war ja in Begleitung auch dabei.
Elmar: Also das hatte ich ihr schon alles an der Stelle zugetraut.
Elmar: Dann hatten wir das Special, das ich gleich noch erzähle.
Elmar: Dann hatten wir der Schuh des Manitus uns angeschaut.
Philip: Der Schuh des Manitus?
Elmar: Ach Quatsch, nicht der Schuh, das Kanu. Entschuldigung, das fängt schon an.
Elmar: Das Kanu des Manitus, dann hatten wir noch, und jetzt muss ich wirklich überlegen,
Elmar: was der eine Film war. Ich weiß es nicht mehr.
Elmar: Grand Prix of Europe.
Philip: Geht es da auch um Singen und so oder bin ich da falsch?
Elmar: Das war eine Assoziation, die ich jetzt nicht glaubt hätte. Nee,
Elmar: es ging um Autorin. Es war ein Animationsfilm ab sechs Jahren.
Elmar: Ich meinte von einer französischen Firma.
Elmar: Aber war jetzt, ja, war okay. Also war jetzt garantiert nicht in den Top-Ding.
Elmar: Und am Schluss haben wir uns nur Sketch angeschaut. Sag der Sketch irgendwas.
Elmar: Das war eines der zwei Highlights.
Philip: Nicht als Film.
Elmar: Sketch ist ein Film, der ist auch ab zwölf Jahren, das schon mal davor gesagt,
Elmar: hat aber sehr viel Anleihen zu Horrorfilmen.
Elmar: Und mit Anleihen meine ich jetzt, dass sie so Szeneneinstellungen haben,
Elmar: so ganz kurze Spannungsmomente.
Elmar: Sie haben kein Gore oder irgendwas drin. Also man sieht nicht einen Eintropfen Blut.
Elmar: Es ist auch nie wirkliche Gefahr da. Aber rein von den Einstellungen her haben
Elmar: sie einen Horrorfilm gemacht.
Elmar: Und das fand ich hochspannend, wie die Kleine das so aufnehmen würde.
Elmar: Also ich wäre auch bereit gewesen, in jeder Zeit aus dem Film zu gehen, natürlich.
Elmar: Aber es hat ja am Schluss wirklich, wirklich gut gefallen.
Philip: Okay, dann hast du schon mal die Hinführung zu dem Genre, das es bei mir nie gab.
Philip: Also im Sinne von, das wissen ja alle, ich bin eh nicht der Film-Enthusiast in dem Sinne.
Philip: Aber mit Horrorfilmen kann ich echt nur mal gar nichts anfangen.
Philip: Aber dann lernt die Kleine bei dir ja schon mal die Richtung.
Elmar: Ja, was ich ja spannend fand, ist ja, ich habe mal danach gedacht,
Elmar: Du könntest aus dem Film einen Trailer schneiden, wo der Film ist ab 18.
Elmar: Weil du hast eine Szene zum Beispiel, da kommen dann so kleine Krabbeltiere
Elmar: quasi einen Gang entlang.
Elmar: Die bestehen allerdings aus roter Kreide.
Elmar: Weil im Kern geht es im Film darum, dass ein Mädchen in ihrem Sketchbook,
Elmar: also in ihrem Zeichenbuch Zeichnungen macht.
Elmar: Das verliert sie in einen Tempel rein und dann werden die magisch zum Leben erweckt.
Elmar: Und die bestehen halt aus dem, mit was es gezeichnet wurde. In dem Fall wurde
Elmar: ihm irgendwelche Käfer gezeichnet mit roter Kreide.
Philip: So, jetzt kommen die Kinder relativ schnell auf die Idee,
Elmar: Was machen wir gegen Kreide? Wir benutzen einen Wasserschlauch.
Elmar: Das heißt, die spülen einmal so diesen Gang durch und dann ist die komplette Kreide weg.
Elmar: Wenn du jetzt einmal mit einem Wasserschlauch an rote Kreide in Langspritze
Elmar: entstehen rote Spritze.
Elmar: Das heißt, du hast am Schluss eine Szene-Einstellung, wo du einen Gang siehst,
Elmar: der über und über nur rot ist und so leicht runtertröpfelt noch.
Elmar: Und das fand ich schon spannend, weil man könnte die Szene allein nehmen und
Elmar: das sähe echt grob aus. Aber in dem Kontext, wenn du davor weißt,
Elmar: was das ist, ist die Szene überhaupt kein Problem.
Philip: Okay, das ist natürlich schlau gemacht. Also finde ich eine sehr interessante Herangehensweise.
Philip: Vor allem, weil du gesagt hast, je nachdem, wie man schneiden würde.
Philip: Aber ja, der Kontext ist halt relevant und ein bisschen Kreidewasser ist jetzt
Philip: erstmal nicht so schlimm.
Elmar: Und ich kann auch sagen, es hat am Schluss auch eine sehr schöne Aussage der Film.
Elmar: Wir hatten vorher gerade das Thema, dass alles mehr unterhalten war.
Elmar: Dass bei dem Film jetzt nicht, also natürlich hat er unterhalten,
Elmar: er hat aber um Schluss auch eine sehr schöne Botschaft, wo es um das Thema Trauerbewältigung geht.
Elmar: Und das haben sie in dem Kontext wahnsinnig gut dargestellt.
Elmar: Also aus dem Film bin ich wirklich sehr, sehr positiv raus.
Elmar: Und ich muss eh sagen, im Allgemeinen, ganz kurz abgedriftet,
Elmar: das Bereich Horrorfilm-Moment im Kino ist sehr viel, sehr viel Empfehlenswertes
Elmar: drin, wo man auch versucht, eine gewisse Aussage jemandem etwas darzustellen, auch mitgibt.
Elmar: Ich hatte jetzt letztens zum Beispiel zufällig Wettnis gesehen,
Elmar: fand ich einen wahnsinnig guten Film und er, der vor allem am Schluss auch eine
Elmar: Wendung nimmt, die schon einem irgendwo zu denken geben kann.
Philip: Okay, ich glaube trotzdem, dass bei mir die Liste an Filmen,
Philip: die ich noch gucken müsste, sowieso schon lang gelungen ist und im Zweifel eher länger wird.
Philip: Also ich werde in das Horror-Genre in nächster Zeit trotzdem nicht einsteigen.
Elmar: Cool, du hast gesagt.
Philip: Es gab ein Special. Was heißt das?
Elmar: Genau. Wir haben uns zuerst mal den Film The Fantastic Four angeschaut,
Elmar: und zwar zwei Tage hintereinander, nämlich einmal in Deutsch und einmal in der Originalfassung.
Elmar: Das heißt, ich habe mit der Kleinen, wie gesagt, zehn Jahre,
Elmar: bin ich jetzt in den Film gegangen in Englisch, wobei ich sagen muss,
Elmar: sie hat schon einen Englisch-Toddler-Kurs, quasi seitdem sie,
Elmar: ich glaube, drei war oder so.
Elmar: Das hat sich damals wunderbar ergeben, weil dort haben sie dann Dinge gemalt
Elmar: und gesungen und so weiter.
Elmar: Und das hat halt sehr gut gepasst und hat parallel noch etwas Englisch aufgeschnappt.
Elmar: Und ich habe mir gedacht, jetzt probierst du es mal aus, dass du mit ihr quasi
Elmar: zuerst mal den Film normal anschaust, damit sie weiß, worum es geht,
Elmar: damit sie so das Gefühl hat, sie kennt die Story.
Elmar: Und dann am nächsten Tag einfach mal rein in der Originalsprache,
Elmar: damit sie auch mal sieht, dass es hier einen gewissen Unterschied auch gibt.
Elmar: Erstens von der Klangfärbung und das Zweite natürlich, dass es auch andere Sprachen schlichtweg gibt.
Philip: Okay, das finde ich eine super Sache. Da sind wir wieder bei dem Thema.
Philip: Das ist ein Angebot, was es in der Großstadt gibt.
Philip: Also finde ich echt toll, die Möglichkeit zu nutzen. Es ist ja einerseits schön,
Philip: dass alle möglichen Filme,
Philip: Computerspiele und sowas auf Deutsch synchronisiert sind, aber O-Ton,
Philip: Original zu bekommen und das zu konsumieren und so früh anzufangen, echt top.
Philip: Habt ihr das mit Untertiteln nochmal gemacht oder ging es nur Englisch hören
Philip: oder auch englische Untertitel?
Elmar: Nein, das war nur komplette Original-Aufassung, also kein Untertitel, kein Wix.
Philip: Okay, das hört sich dann auch echt anspruchsvoll an für zehn Jahre.
Philip: Wie ist sie denn aus dem zweiten Teil dann raus? Also hat sie das begeistert
Philip: oder war das dann eher schwierig oder hat mich jetzt nicht mehr interessiert, weil war ja schon?
Elmar: Also sie war sehr, sehr begeistert davon. Also das hat sie gut mitgenommen.
Elmar: Sie hat natürlich den zweiten Mal anschauen auch genutzt, um mehr Details auch
Elmar: vom Film an sich noch zu sehen.
Elmar: Aber das hat sich sehr gut durchgemacht und wollte das nächstes Jahr auch wieder machen.
Philip: Okay, dann hast du ja schon mal eine Herausforderung. Da bin ich echt mal im
Philip: Überlegen, den Teil rauszunehmen und zu sagen, hey, wir gucken mal,
Philip: ob es einen interessanten Film auch als O-Ton bei uns gibt.
Philip: Ich würde mal sagen, die Chance in ein oder zwei Kinos einigermaßen in der Nähe hätten wir auch.
Philip: Ja, finde ich ein interessantes Experiment und probieren wir
Elmar: Auch mal aus. Wobei ich dann am Schluss sagen muss, also für mich selber als
Elmar: ich klein war begeistert nach
Elmar: sieben Tagen. Für mich ist es selber sehr anstrengend nach sieben Tagen.
Elmar: Das muss man auch sagen. Ich habe parallel auch noch gearbeitet.
Elmar: Das war immer so, ich habe so verkürzte Tage gemacht.
Elmar: Das ist bei uns jetzt soweit nicht das Problem, weil wir auf Stundenbasis arbeiten.
Elmar: Dann eben gearbeitet, raus, ins Kino gefahren, zurückgekocht und so weiter.
Elmar: Das ist schon sehr anstrengend nach sieben Tagen.
Elmar: Zwischen ist mir auch noch ein Zahn rausgefallen. Das musste natürlich auch noch sein.
Elmar: Aber die Kleinen und ich haben jetzt dann beschlossen, Wir werden es nächstes
Elmar: Jahr nicht nur so machen, dass wir sieben Tage sieben Filme machen,
Elmar: sondern wir machen zwei Tage sechs Filme.
Philip: Okay, dann hast du aber hoffentlich auch Urlaub und nicht so wie diesmal,
Philip: wo du noch arbeiten musstest.
Elmar: Wochenende, Wochenende. So viel Urlaub habe ich auch wieder nicht.
Philip: Okay, am Wochenende hört sich ja auch mal grundsätzlich praktikabel an.
Philip: Und ich glaube auch die meisten Filme, die jetzt so für das Alter geeignet sind,
Philip: sind ja jetzt nicht unbedingt die 213 Minuten Filme, sondern ein Stückchen kürzer.
Elmar: Absolut richtig. Ich bin da auch gespannt, weil die Idee ist dann eventuell
Elmar: zu sagen, wir versuchen mal dieses Deutsch- und Originalfassung direkt hintereinander zu machen.
Philip: Stimmt, das wäre auch eine Möglichkeit, beziehungsweise du könntest du ja sogar
Philip: zwischendrin umschalten und Szenen nochmal dann in jeweils der anderen Fassung angucken.
Philip: Also dadurch, dass du zu Hause das wahrscheinlich ja machst.
Philip: Nee, Kino. Nein, immer noch Kino? Okay.
Philip: Dann mache ich trotzdem mal meinen Gedanken ganz fertig, wenn man das zu Hause
Philip: macht und dann halt mit, egal ob das Netflix, Apple TV Plus oder Disney oder
Philip: sonst was ist, gibt es ja oftmals zumindest mal Deutsch plus Englisch.
Philip: Dann hätte man sogar die Möglichkeit zu unterbrechen, fünf Minuten zurückspulen,
Philip: die Szene nochmal angucken in einer anderen Sprachfassung.
Philip: Vielleicht auch eine Variante, könntet ihr euch mal angucken, wie das funktioniert.
Philip: Was mich zu einer kurzen Ergänzung noch bringt, Meine Frau und meine Tochter
Philip: haben sich in letzter Zeit einiges an Anime-Folgen oder Serien angeschaut.
Philip: Und da ist meine Frau ganz klar dabei, dass sie sagt, hier wird Japanische Original-Touren
Philip: angehört und es gibt dann zusätzlichen Untertitel.
Philip: Und je nachdem, was das ist, gibt es halt keinen deutschen Untertitel,
Philip: sondern einen englischen Untertitel. Also das ist krass und das fordert auch richtig.
Philip: Da ist es aber auch so, da kannst du eine Episode angucken und dann ist meine
Philip: Tochter normalerweise raus, weil das echt anstrengend für sie ist.
Philip: Sie will immer weiter und immer weiter gucken.
Philip: Klar, es gibt auch dann Serien dabei, wo es japanischen Originalton und deutschen Untertitel gibt.
Philip: Das ist viel entspannter, aber das ist auch eine besondere Herausforderung.
Philip: Und manchmal ist es da so, nochmal kurz unterbrechen, vielleicht doch nochmal
Philip: kurz auf eine andere Sprache umschalten, um zu verstehen, was ist denn jetzt
Philip: gerade wirklich passiert, weil es kompliziert war.
Philip: Wobei die Serien, die sie da gerade angucken, eigentlich jetzt nicht so tiefgreifend
Philip: sind, aber ja, manchmal ist es halt doch nötig.
Elmar: Cowboy Bebop, oder wie heißt das?
Philip: Nee, das nicht. Ich glaube auch, wenn ich jetzt anfange, mit den Serien das
Philip: zusammenzusammeln, was es ist, das sind jetzt nicht so bekannte,
Philip: also nicht das typische, was früher Sailor Moon und Dragon Ball und sonst was gewählt. Die Bebop.
Philip: Ja, ich bin da auch nicht so, kann ich nicht weiterhelfen. Ich kenne das,
Philip: was du meinst, aber nein, es sind
Elmar: Eher modernere Sachen. Wie hieß denn diese Serie mit der Volleyballspielerin?
Elmar: War das Sailor Moon? Nee, das war irgendwas anders.
Philip: Ach Gott.
Elmar: Ich weiß nicht, ich kenne nur noch Heidi. So, Funfact, das ist wirklich aus Japan.
Philip: Ja, genau, das weiß ich auch, aber das ist jetzt nicht das, was man üblicherweise
Philip: unter dem Label Anime verstehen würde, aber ja.
Elmar: Ja, die großen klubbschen Augen, oder?
Philip: Ja, genau, also künstlerisch im Sinne von Wilddarstellung, ja, aber dann war's das.
Elmar: Ja, ich habe da mittlerweile festgestellt, ich mag es, ich weiß nicht genau
Elmar: warum, aber nicht so gern, wenn mir ein gewisses Verständnis aufgrund des Nichtsprechens
Elmar: der Sprache entzogen wird.
Elmar: Ich habe immer, also wenn ich mir was anschaue und dann wäre es eben japanisch,
Elmar: das ist bei mir immer so ein starkes Unwohlsein.
Philip: Ja, okay, kann ich erstmal nachvollziehen. Geht mir, weiß ich nicht,
Philip: ob es mir selber auch so geht, habe ich noch nicht so drüber nachgedacht.
Philip: Da muss ich auch einfach nur dazu sagen, das hat bestimmt sehr viel damit zu
Philip: tun, wie meine Frau aufgewachsen ist,
Philip: weil sie einfach das als normal empfindet, weil sie auch als Kind eben schon
Philip: O-Ton japanisch Anime-Serien gesehen hat Und dann gab es halt einen Untertitel dazu.
Philip: Und von daher ist das einfach etwas, wo sie sagt, ja, das will ich irgendwie weiterhin.
Philip: Und wenn du das von Kind auf auch machst, ja, dann kennst du dann doch eine
Philip: ganze Menge Begriffe. Weil also dieses übliche, ich sage mal,
Philip: hallo, bitte danke und so weiter und so fort oder Entschuldigung,
Philip: das sind Sachen, die hast du dann natürlich auch schnell drin.
Philip: Gerade als Kind, wenn du das da schon lernst, ist ja Sprache lernen sowieso viel einfacher.
Philip: Und deswegen denke ich, dass das für sie überhaupt kein Thema und eben normal ist.
Philip: Und für mich oder für dich wäre es einfach ein Stückchen mehr anstrengend.
Elmar: Ja, ich weiß ja auch noch, als ich mal versucht habe, so mit 16,
Elmar: 17 ein Buch auf Englisch zu besorgen, ich bin ja aus einer bayerischen Kleinstadt
Elmar: raus, das ist jetzt nicht das Einfachste der Welt gewesen damals.
Elmar: Das war auch noch bevor Amazon oder sonst irgendjemand groß geworden ist.
Elmar: Also das muss ich schon sagen, da bin ich Amazon schon dankbar,
Elmar: weil ich habe noch ein Amazon-Konto von, ich glaube 1999 oder so eingerichtet,
Elmar: weil da war schlichtweg die Möglichkeit, englische Bücher zu bestellen.
Philip: Ja, das ist richtig. Das ist schon ein Luxus gewesen, den man sonst so nicht hatte.
Philip: Habe ich übrigens auch letztens gemacht. Ich habe für meine Kinder Bücher bestellt,
Philip: teilweise sowohl das deutsche als auch das englische Buch, beziehungsweise ich
Philip: habe auch eine Fassung und ich bin der Meinung, es ist Animal Farm.
Philip: Da ist die linke Seite Deutsch und die rechte Seite Englisch im Buch.
Philip: Also es hilft einfach beim Sprache lernen und bei dem Erfassen,
Philip: was hat denn der Autor eigentlich gesagt, weil dann in der Übersetzung doch
Philip: öfter mal was verloren geht oder so einfach nicht gut genug mittransportiert werden kann.
Elmar: So, und jetzt mal ein Ratschlag an die Menschen, die so ein ähnliches Problem
Elmar: wie ich haben, dass sie sich irgendwo unwohl fühlen.
Elmar: Was ich jetzt gemacht habe, war folgendes.
Elmar: Und das ist ganz wichtig, weil wir wissen ja, dass die Kleine jetzt bei uns
Elmar: ist ja jetzt in der nächsthöheren Schule.
Elmar: Das bedeutet, sie wird irgendwann mal jetzt Englisch lernen,
Elmar: also vernünftige Englisch lernen, nicht so was in der Grundschule ist, nur offens.
Elmar: Und da wird demnächst eine zweite Sprache in Zukunft. Jetzt haben wir auch schon
Elmar: geplant, die zweite Sprache könnte ja französisch sein.
Elmar: Jetzt hoffen wir mal nicht Latein, weil dann haben wir ein Problem.
Elmar: Das hätte den Vorteil, wenn es französisch ist, kann man ja mal in Frankreich Urlaub machen.
Elmar: Jetzt stehe ich aber da und denke mir, Französisch, Frankreich, verstehe ich nicht.
Elmar: Fühle ich mich unwohl. Jetzt kann man entweder darüber meckern,
Elmar: dass man sich unwohl fühlt oder ich habe jetzt begonnen, auf Duolingo französisch zu lernen.
Philip: Parlez-vous français?
Elmar: Das war's.
Philip: Okay, also ein bisschen Schulenglisch kriegen wir offensichtlich noch zusammen.
Philip: Also ich zumindest. Aber ja, ich verstehe deinen Punkt.
Philip: Einfach mal den inneren Schweinehund überwinden, oder?
Elmar: Un chimie bleu. S'il vous plaît.
Philip: Okay, ich bin raus.
Elmar: Ich hätte gerne ein blaues Hemd. Und das Spannende war, wir haben jetzt dann
Elmar: auch begonnen, gleich so ein Familien-Abo-Blab-Blub machen.
Elmar: Wir fallen immer gleich in die Abo-Folle rein, ich weiß.
Elmar: Aber die Kleine hat dann auch begonnen jetzt damit und die macht das durchaus begeistert.
Elmar: Habt ihr bei euch auch Duolingo oder ähnliche Apps?
Philip: Genau, Duolingo Familienabo ist auch bei uns da. Und ja, Französisch ist eines
Philip: der Beispiele, weil meine beiden Kinder das als zweite Fremdsprache lernen.
Philip: Ich habe das in der Schule schon als Fremdsprache gelernt.
Philip: Ich habe auch festgestellt, ich kriege dann doch noch ein bisschen was zusammengekratzt.
Philip: Also das blaue Hemd hätte ich mit mal kurz drüber nachdenken vielleicht auch
Philip: eben gerade hinbekommen.
Philip: Und meine Frau hat angefangen Französisch darüber zu lernen,
Philip: weil sie hatte das in der Schule nicht.
Philip: Das heißt, drei von vier lernen da Französisch und ich bin wahrscheinlich schon
Philip: auf dem letzten Platz vom Niveau her.
Philip: Also ich wäre der vierte, weil ich habe mich damit nicht beschäftigt.
Philip: Ich habe mir als Sprache in letzter Zeit Esperanto ausgesucht.
Philip: Warum lachst du? Was ja zum Glück nicht so weit weg ist, wenn du Deutsch kannst,
Philip: wenn du Englisch kannst, wenn du Französisch-Grundkenntnisse hast und ein bisschen
Philip: Italienisch und Spanisch schon aufgeschreibt hast, dann ist Esperanto echt wunderbar.
Philip: Wobei ich dazu sagen muss, also für diejenigen, die das nicht kennen,
Philip: das ist ja eine konstruierte Sprache.
Philip: Da gibt es echt einige Vereinfachungen, dass man ja, also gerade sowas wie unregelmäßige
Philip: Verben und sowas alles abgeschafft.
Philip: Denn ich bin nur der Meinung, sie haben halt auf halbem Weg aufgehört oder er,
Philip: derjenige, der es ursprünglich erfunden hat, ist ja schon 100 Jahre her oder noch länger.
Philip: Da hätte man noch viel mehr vereinfachen können.
Elmar: Vermutlich, ich habe es deshalb so gelacht, weil wenn mir irgendwer die Frage
Elmar: gestellt hätte, der Philipp, welche Sprache wird der wohl lernen?
Elmar: Hätte ich irgendeine Sprache genommen, die, wie soll man sagen,
Elmar: einen gewissen intellektuellen Überbau hat, aber einfach komplett nutzlos.
Elmar: No offense, aber da ist heute Esperanto sehr neu.
Philip: Ja, also das kommt jetzt nicht weiter überraschend. Wobei ich dazu sagen muss,
Philip: das ist die Sprache Nummer zwei.
Philip: Ich habe natürlich die Muttersprache meiner Frau als erstes angefangen zu lernen
Philip: und komme damit auch einigermaßen gut zurecht.
Philip: Also als wir das letzte Mal dort gewesen sind, ich habe unglaublich viel verstanden.
Philip: Aber ja, Esperanto ist dann als nächstes gekommen, aus genau den Gründen, wie du es erklärt hast.
Philip: Eine gewisse Logik ist da notwendig und nutzlos, naja, nutzlos vielleicht nicht,
Philip: aber jetzt wahrscheinlich nicht für den tagtäglichen Gebrauch.
Elmar: Ja, und seit dem Lernen jetzt Französisch, hast du dort mal diesen Videocall ausprobiert?
Philip: Nein, weil es das glaube ich in den Sprachen, die ich gelernt habe, nicht gibt.
Elmar: Ach, das könnte daraus sein, weil der Videocall ist ja, dass du einen künstlichen
Elmar: Intelligenz, oh Mann, künstlichen Intelligenzcharakter gegenüber hast,
Elmar: der dann mit dir spricht.
Elmar: Und ich meinte, das müsste ja sogar auch gehen.
Philip: Ja, aber ich bin nicht der Meinung, das ist nicht für alle Sprachen verfügbar.
Philip: Wobei ich da gespannt bin, was denn die künstliche Intelligenz gerade an der
Philip: Stelle noch eigentlich in nächster Zeit alles liefert, weil das dürfte noch
Philip: eine ganze Menge gehen, aber Esperanto und die anderen sind nicht dabei.
Elmar: Weil ich wollte das erwähnen, weil das funktioniert bei der Kleinen sehr gut,
Elmar: weil sie da halt so eine Gegenstelle hat, die mit ihr in Anführungszeichen spricht.
Elmar: Also das ist kein echtes Gespräch, aber du hast eine gewisse Interaktion,
Elmar: die auch eine Variabilität in sich hat.
Elmar: Das heißt, du hast nicht nur die normalen Übungen, sondern das passt dir ja auch etwas dem an.
Elmar: Es ist alles noch ganz weit weg von einem wirklichen Gespräch.
Elmar: Aber ich fand es schon faszinierend, was da möglich ist und wie man Kinder an
Elmar: der Stelle durchaus schon auch unterstützen kann.
Philip: Okay, also muss ich mir unbedingt mal angucken. Ich glaube nur,
Philip: dass nicht ich auf Französisch klicken werde, sondern mir das mal bei den Kindern dort schauen.
Elmar: Aber du könntest ja wieder anfangen oder mit Spanisch oder Japanisch und du
Elmar: könntest auch Schach machen mittlerweile dort über.
Philip: Okay, du meinst, damit ich mal wieder eine Chance habe, gegen meinen Sohn irgendwie
Philip: zu bestehen und nicht nach ein paar Zügen schon platt gemacht?
Philip: Nein, also ich bin ganz froh mit den beiden Sprachen, die ich da so einigermaßen hinkriege.
Philip: Und wenn ich eine weitere nochmal dazu sammeln würde, dann wäre es wahrscheinlich
Philip: Italienisch, womit ich mit Esperanto jetzt schon mal zumindest eine ganz gute Richtung habe.
Elmar: Ja, aber ich habe das jetzt gar nicht mal so sehr als Witz gemeint im Übrigen.
Elmar: Also Schach gibt es mittlerweile dort auch und Mathematik.
Elmar: Und Mathematik ist etwas, ich habe das wirklich von vorne weg begonnen.
Elmar: Also mit kleinen Einmal eins und bla bla bla. Weil das für mich immer jetzt
Elmar: so fünf Minuten am Tag hat, wo ich einfach stumpf was machen kann,
Elmar: was mein Hirn einfach so macht.
Philip: Okay, Mathematik wäre ich jetzt schon wieder dabei. Ich stelle fest,
Philip: ich muss da mal wieder reingucken und nicht einfach nur stumpf meine paar Übungen
Philip: machen und dann, okay, passt schon wieder, sondern ein bisschen mehr. Guter Hinweis.
Elmar: Genau. Apropos Hinweis, wir starten ja in die Season 2, möchte ich sagen.
Elmar: Das heißt, wir haben jetzt ein Jahr geschafft und hast du schon Ideen,
Elmar: was du dir vorstellen könntest, ohne jetzt Versprechen zu machen,
Elmar: was wir in der Season 2 so alles behandeln können?
Philip: Naja, du hast eben ein Thema nochmal angesprochen, was glaube ich in der einen
Philip: oder anderen Folge bei uns schon mal angeklungen ist, nämlich das Thema künstliche Intelligenz.
Philip: Es ist jetzt nicht so, dass der Podcast hier zum Thema künstliche Intelligenz
Philip: irgendwie sich großartig aufschwimmen möchte, aber was mich zuletzt fasziniert
Philip: hat, und da kann ich auch gar nicht gleich noch zwei, drei Minuten dazu erzählen,
Philip: Wir sind ja beide mal Softwareentwickler gewesen. Also du bist immer noch,
Elmar: Ich war mal. Ich bin so immer, hallo.
Philip: Genau, du bist immer noch Softwareentwickler, ich war es mal.
Philip: Und natürlich ist in letzter Zeit einiges entstanden zu, wie hilft denn auch
Philip: künstliche Intelligenz im Sinne von Programmieren und Co.
Philip: Und da denke ich, dass es als nächstes Mal eine Folge gibt.
Philip: Mir ist das auch das Thema künstliche Intelligenz deshalb nochmal in den Sinn
Philip: gekommen, weil du eben gesagt hast, hier in dem Duolingo, Diese Telefon-Video-Call.
Philip: Bei den Kindern in der Schule ist das Thema auch relevant und nicht außen vor.
Philip: Also das ist etwas, womit wir uns befassen müssen und auch wegen unseren Kindern befassen müssen.
Philip: Also ich denke, das Thema werden wir immer mal wieder streifen.
Philip: Einerseits bei mir mit der Faszination Softwareentwicklung und andererseits,
Philip: weil es halt eben in den Alltag unserer Kinder reinkommt.
Elmar: Definitiv. Allein hier mal der Gedankenansatz. Wir stellen uns mal vor,
Elmar: wir hätten in der Schule ein Tool gehabt, was uns alle Aufgaben locker übernehmen
Elmar: kann, vor allem die Hausaufgaben beantworten kann. Und die Eltern verstehen es nicht.
Philip: Und ich glaube, das ist die Realität heute an Schulen. Absolut.
Elmar: Deshalb wird das auf jeden Fall ein Thema sein. Ich habe auf jeden Fall auf
Elmar: der Liste, es ist jetzt der Kimmer Report rausgekommen.
Philip: Oh ja, endlich. Da wollten wir schon lange mal drauf gucken.
Elmar: Genau. Und das nehmen wir uns auf jeden Fall vor, wenn wir mal einen Monat frei haben.
Elmar: Weil parallel, du hast das hier schon angekündigt, wir sind dabei,
Elmar: einen Gast mal mit reinzunehmen.
Elmar: Da geht es auch um das Thema Kinder, beziehungsweise was ist,
Elmar: wenn man noch keine Kinder hat. Aber da kommen wir dann noch genauer drauf, wenn es soweit ist.
Philip: Gut, dann nutze ich gerade mal noch die Möglichkeit, zu dem KI-Thema,
Philip: habe ich eben gerade gesagt, zwei, drei Minuten dazu zu erzählen.
Philip: Und zwar ist es so, ich bin einer von den Menschen, der irgendwie tolle Ideen
Philip: hat, die sich aufschreibt und dann sich drei Jahre später fragt,
Philip: wieso man denn nie dazu gekommen ist.
Philip: Und ich habe seit Jahren eigentlich ein interessantes Thema,
Philip: also für mich interessantes Thema, ich will da jetzt gar nicht so sehr ins Detail reingehen,
Philip: weil ich gesagt habe, da müsste man mal einen Service dazu entwickeln,
Philip: eine Webseite dazu machen und das auch anderen bereitstellen.
Philip: Und ich bin irgendwie dreimal daran gescheitert, dass ich angefangen habe,
Philip: ein bisschen was in Entwicklung zu machen, an einem Abend angefangen,
Philip: am nächsten Tag nochmal was gemacht und dann ist das Thema drei Monate liegen
Philip: geblieben und es ist nicht vorangekommen.
Philip: Und ich habe jetzt mich dann einfach mal dazu entschieden und habe gesagt,
Philip: naja, wenn ich schon nicht mehr so super Software entwickeln kann,
Philip: dann hilf mir doch bitte mal so ein lustiges KI-Tool.
Philip: Da haben wir uns in den letzten Tagen drüber unterhalten. Also die übliche Frage
Philip: von mir war, ja, was nimmt man denn heute? und ich habe gleich festgestellt,
Philip: das, was ich genommen hätte, wäre schon drei Monate veraltet,
Philip: weil es kommt ja jeden Tag irgendwas Spannendes Neues.
Elmar: Du gehst so 80er.
Philip: Genau, ich bin so 80er. 1880er, nein, also...
Philip: Entsprechend. KI-Tool genommen in die Softwareentwicklungsumgebung mit eingebunden
Philip: und dem Tool einfach mal gesagt, hey, programmieren wir das mal bitte runter,
Philip: lass dich von dem und dem inspirieren und pass da und da drauf auf.
Philip: Und ich habe das gestern in guter Dreiviertelstunde-Stunde gemacht und habe
Philip: erstmal ein brauchbares Ergebnis im Sinne von, da drauf kann ich wiederum aufbauen,
Philip: weil wie Softwareentwicklung funktioniert, weiß ich noch.
Philip: Aber mir sind mal die Grundlagen geschaffen worden und ich hätte wahrscheinlich
Philip: schon allein die 45 Minuten, die es gestern gedauert hat, bis ich etwas habe,
Philip: auf das ich aufbauen kann, hätte ich wahrscheinlich schon verbraucht,
Philip: in welches ist eigentlich die richtige Tool-Auswahl?
Philip: Wie muss ich es mir einrichten? Wie sorge ich dafür, dass alles installiert ist?
Philip: Wenn du da voll drin bist, so wie du, also im Sinne von ich mache das regelmäßig,
Philip: dann wäre das alles kein Thema, aber ich mache das halt überhaupt nicht regelmäßig
Philip: und das war ein perfekter Start für mich.
Philip: Jetzt musst du in vier Wochen wieder die Frage stellen und sagen,
Philip: und wie bist du weitergekommen?
Philip: Und wenn dann die Antwort ist, ja, am nächsten Tag habe ich noch was gemacht
Philip: und dann seitdem nicht mehr, dann ist es trotzdem wieder schief gelaufen.
Philip: Aber ich bin da jetzt erstmal zuversichtlich.
Elmar: Ich glaube, man kann an der Stelle auch dazu sagen, das war das Tool RueCode.
Elmar: Das hatte ich empfohlen, das liegt ganz darüber daran. Man hat auch die Möglichkeit,
Elmar: dort alle möglichen LLMs anzubinden, auch lokale.
Elmar: Im Übrigen, das ist durchaus möglich. Ich muss mal qualitativ halt mal schauen, dann wie es ist.
Elmar: Ich persönlich bin da jetzt noch nicht so ganz davon überzeugt,
Elmar: dass Lokal auch so gut hinhaut.
Elmar: Aber man hat zum Beispiel auch europäische Lösungen. Man kann Mistral anbinden,
Elmar: aber man kann natürlich auch JGPT und Landtropic und was weiß ich.
Elmar: Ich kann mir nicht mehr genau was alles anbinden.
Elmar: Aber du hast gemeint, dass Menschen, wie ich das jetzt nicht benutzen würde,
Elmar: nicht ganz. Also ich benutze das schon auch.
Elmar: Auch Vibe-Coding, um ein gewisses Gaffold zu machen.
Elmar: Das hat den ganz einfach Grund, das Ding macht mir das auf 15 bis 20 Minuten,
Elmar: alles, wofür ich jetzt zwei Stunden zum Aufsetzen bräuchte.
Elmar: Und das ist schon eine gewisse Zeitersparnis einfach.
Philip: Ja, ich habe in dem Fall gar nicht gemeint, dass du das nicht machen würdest,
Philip: sondern du hättest gewusst, was du tun musst und du machst das wegen der Zeitersparnis
Philip: und ich hätte schon gar nicht genau gewusst, wo ich denn anfange.
Philip: Oder ich hätte gewusst, wo ich anfange und hätte dann eine ganze Weile gebraucht,
Philip: um festzustellen, ob das der richtige Weg ist.
Philip: Aber jetzt gerade dieses Thema Zeitersparnis, ja mega. Ja, also das ist der
Philip: Riesenmehrwert, was nicht heißt Hirnausschalten, weil auch da ging es mir so.
Philip: Ich habe mir dann angeguckt, was das Tool vorgeschlagen hat und habe die ein
Philip: oder andere Korrektur dann da gleich mal gemacht, weil ja, man hat dann doch
Philip: eine etwas andere Vorstellung.
Philip: Also nicht einfach nur, okay, klicken, ich übernehme alles. Das ist dann auch nicht Sinn der Sache.
Elmar: Ja, da bin ich eh noch gespannt. Ich habe ja durchaus auch Leute angelernt,
Elmar: sage ich mal, beziehungsweise auch unterstützt beim Probenieren.
Elmar: Und eine der Sprüche, die ich dann habe, ist Fool with a tool, is still a fool.
Elmar: Und ich glaube, dass das da auch zutrifft. Was, wo ich jetzt schon darauf wetten
Elmar: möchte, ist ja, dass wir in Zukunft eine Menge an Sicherheitsvorfälle haben
Elmar: werden, die genau darauf basieren, dass jemand eben dieses Tool verwendet hat,
Elmar: irgendwas rausbekommen hat,
Elmar: aber einfach nicht das Vermögen hatte, das gegen zu checken,
Elmar: bevor es live gegangen ist.
Philip: Das ist auch meine Erwartung. Da werden wir eine ganze Menge in die Richtung haben.
Philip: Und zu deinem Thema Fool with a Tool, das erinnert mich an die schönen alten
Philip: Diskussionen, welche ist eigentlich die richtige IDE, benutzt du Eclipse oder
Philip: IntelliJ oder sonst irgendwas und wir werden bestimmt,
Philip: oder also bin mir sicher, es gibt schon die Diskussion, welches ist denn die richtige KI heute,
Philip: um dieses und jenes Programm zu entwickeln und morgen ist es eine andere.
Philip: Und ja, dabei wird die Sicherheit von Programmen echt darunter leiden,
Philip: bin ich überzeugt und wir werden Schwemme erleben von Sicherheitswirken.
Philip: Also es wird in der Hinsicht leider nicht besser werden, auch wenn es eine Zeiterspaar ist.
Elmar: Ja, ich hatte letztens einen Bericht gelesen, es gibt eine, ich glaube,
Elmar: phantastische Musikplattform.
Elmar: Und da kann man seine Seite Musik anmelden und hochladen. Und die hatten jetzt
Elmar: gemeint, sie haben schon ungefähr 30 Prozent an Dingen, die hochgeladen werden,
Elmar: sind komplett künstlich generierte Lieder.
Philip: Ja, das hört sich jetzt nicht so toll an. Wobei ich ja das Gefühl habe,
Philip: dass wir sowieso seit den 90ern Musik haben, die sich kaum unterscheidet.
Philip: Aber das liegt wahrscheinlich an alter Weißerlern. Also ich.
Elmar: Ja, das natürlich, wobei wir auch sagen, ich habe mal letztens eingelassen in
Elmar: die Entstehung von dem Lied ein bisschen, na,
Elmar: wie hieß gleich wieder das Lied, mit dem wir gewonnen haben,
Elmar: den Grand Prix, wo Nicole oder wie auch immer sie hieß, mit einer Gitarre.
Philip: Da bin ich offensichtlich auch überfragt.
Elmar: Ein bisschen Frieden. Doch, es ist schon ein bisschen Frieden.
Elmar: Und wenn man dann mal nachliest, wie das Lied entstanden ist,
Elmar: das ist jetzt nicht auf der gruenen Wiese entstanden und alle mochten sich gerne
Elmar: und so weiter, sondern da war schon ein klares Kalkül dahinter, dass das funktioniert.
Elmar: Es war auch quasi künstlich erschaffen. Jetzt haben wir halt die Trost dazu,
Elmar: Dinge künstlich zu erschaffen und die werden verwendet.
Philip: Genau, kein Wunder, aber finde ich auch erstmal nicht schlimm.
Philip: Also die Frage ist ja immer nur, bist du dir dessen bewusst,
Philip: was sich daraus entwickelt?
Philip: Und es wäre halt schön, wenn dieses Bewusstsein, gerade wenn es um Software
Philip: geht, das Sicherheitsbewusstsein stärker ausgeprägt wäre.
Philip: Ja, ich glaube, da habe ich die Hoffnung schon fast verloren.
Elmar: Jetzt müssen wir aber noch ein Bit vom Umfang irgendwo auflösen.
Elmar: Und wenn ich recht überlege, vielleicht ist es auch einfach über die Künstliche
Elmar: Intelligenz entstanden.
Elmar: Das müsste man jetzt noch schauen, wann diese Theorie entstanden ist.
Elmar: Aber ich glaube, wenn man der Künstliche Intelligenz sagen würde,
Elmar: gib mir etwa ein Konstrukt, was wir Theorie nennen, und lass es so banal sein,
Elmar: wie es geht, dann kommt man genau raus auf der Let-Dem-Theorie.
Philip: Genau, also die Let Them Theorie, das ist etwas, wo wir uns in den letzten Tagen
Philip: drüber lustig gemacht haben.
Philip: Wie heißt die Podcasterin? Mel Robinson, glaube ich.
Philip: Um es kurz zu fassen, diese Theorie ist wirklich so banal bis zum geht nicht
Philip: mehr und heißt so mehr oder weniger, naja, wenn jemand etwas entscheiden möchte,
Philip: dann lasst die Leute doch.
Philip: Also so mehr oder weniger anti-autoritäre Erziehung, wenn es um Kinder geht,
Philip: im Sinne von, ja lass die mal machen, ich halte mich aus allem raus,
Philip: ist doch alles kein Problem.
Philip: Der hat jetzt erstens mal dazu keine große Erkenntnis gebraucht,
Philip: dass man sich aus einer ganzen Menge raushalten kann und zweitens gibt es dann
Philip: ja doch ein paar Ausnahmen von dieser Theorie, wo Letterm nicht mehr funktioniert,
Philip: was sehr krude ist und ich verstehe nicht, wie man mit so etwas Erfolg hat,
Philip: aber eine gute Idee, das könnte ein künstlicher Intelligenzansatz gewesen sein.
Philip: Wir machen es so einfach wie möglich und damit kann man komischerweise Geld
Philip: verdienen oder erfolgreich sein.
Philip: Ich verstehe es nicht ganz, aber vielleicht lasse ich sie auch einfach.
Elmar: Ja, das aber an der Stelle auch zu einordnen gesagt. Ja, man muss Kinder auch
Elmar: mal in Anführungszeichen gegen die Wand laufen lassen, in Anführungszeichen Ende.
Elmar: Zum Beispiel, wenn sie losstapfen in die Schule und ihr Ton zurück vergessen,
Elmar: dann bitte nicht nachzahlen, das bringt nichts.
Philip: Oder die Kopfhörer nicht dabei sind und deswegen im Auto halt Stille herrscht.
Elmar: Absolut richtig. Aber ansonsten gibt es schon Dinge, wo man schon eingreifen
Elmar: sollte, weil eine gewisse Verantwortung als Eltern haben wird schon auch.
Philip: Ja, absolut. Also deswegen, der Ansatz ist aus meiner Sicht eine Katastrophe in der Erziehung.
Philip: Und deswegen antiautoritäre Erziehung habe ich nicht ganz umsonst erwähnt.
Philip: Das ist ja ein Prinzip gewesen, was man angewendet hat und sich in der nachfolgenden
Philip: Generation darüber ärgert, dass Menschen immer alles haben wollen und ihre Grenzen nicht mehr kennen.
Philip: Also ich verstehe nicht, wieso man solche Fehler schon wieder macht,
Philip: aber da habe ich vielleicht auch zu wenig Ahnung.
Elmar: Ich habe jetzt dazu nichts recherchiert, aber wenn du das erwähnst,
Elmar: ich meine ja, dass die anti-autoritäre Erziehung mehr aus dieser Hippie-Bewegung
Elmar: rauskam, also der absoluten Freiheit und Entfaltung und so weiter und so fort.
Elmar: Und das ist ja eigentlich das Spannende, dass das, was ja diese Autorin jetzt
Elmar: vertritt, ja mehr aus einer konservativen, freiheitlichen Haltung rauskommt.
Elmar: Also genau das entgegengesetzt. Da habe ich noch nichts. auch noch.
Philip: Das sollten wir dann mal recherchieren für das nächste Mal und mal reingucken,
Philip: wo kam denn das eine oder das andere her, da bin ich nämlich auch nicht sicher.
Elmar: Das heißt, ich darf mir jetzt nicht um Kopf und Kram drehen heute?
Philip: Also du kannst es ruhig machen, ich weiß nur nicht, ob das so viel Spaß macht.
Philip: Also mir schon, aber dir vielleicht nicht.
Elmar: Das mag sein und bevor wir uns komplett blamieren, glaube ich,
Elmar: sagen wir Tschüss für heute.
Philip: Genau, so sieht es aus und dann wissen wir ja schon, womit wir das nächste Mal
Philip: den roten Farben wieder aufnennen.
Elmar: Dann bis zum nächsten Mal. Bis dann.
Philip: Macht's gut.
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